Schulsozialarbeit (SSA)

Im Rahmen der integrativen Schule Giswil wurde die Schulsozialarbeit auf Anfang 2012 eingeführt. David Dorta ist an unserer Schule als SSA engagiert und fungiert als neutrale Beratungsstelle an der Schule, deren Angebot sich an SuS, Erziehungsberechtigte sowie Lehrpersonen richtet.

Ziele der Schulsozialarbeit:

  • Förderung einer gesunden Entwicklung der Kinder und Jugendlichen und Unterstützung in ihrer Lebensbewältigung

  • Unterstützung der Integration von Kindern und Jugendlichen in der Schule

  • Förderung der Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus

  • Förderung eines guten Schulklimas

Schulsozialarbeit bietet Beratung und Unterstützung bei:

  • Konflikten unter SchülerInnen

  • Problemen innerhalb der Schulklasse

  • Persönlichen Lebensfragen, Schwierigkeiten und Krisensituationen

  • Familiären Fragen

  • Erziehungsfragen

Das Angebot ist freiwillig und kostenlos. Die Schulsozialarbeit untersteht der Schweigepflicht.

Kontaktperson:
David Dorta
Telefon: +41 41 676 75 36
Email


SuS-Rat

Der SuS-Rat bietet den Schülerinnen und Schülern ein Gefäss zur Mitsprache und Mitwirkung an der Schulkultur. Durch den SuS-Rat werden sie ermutigt, aktiv Verantwortung für den Schulalltag und das Zusammenleben zu übernehmen. Gleichzeitig ermöglichen wir mit dem Rat erste Erfahrungen in einem demokratischen System und geben Raum für Diskussionen und kreative Ideen. Die SuS merken, dass ihre Stimme etwas zählt und ihre Voten von den Erwachsenen gehört werden. Das motiviert zum kritischen und konstruktiven Mitdenken für die Schule Giswil.

Wie ist unser SuS-Rat aufgebaut?

  • Jede Klasse, von der 3. Primar bis zur 3. KOS ist im SuS-Rat durch zwei Delegierte vertreten. Diese werden vorgängig vom Klassenrat gewählt.
    Die SuS-Rat Sitzungen werden von einem Präsident / einer Präsidentin geleitet und von einem Vizepräsidenten unterstützt. Zusätzlich gibt es zwei StimmenzählerInnen.

  • Der SuS-Rat wird durch die Schulsozialarbeit begleitet. Die Schulsozialarbeit macht die Traktandenliste und lädt zu den Sitzungen ein. Die Schulsozialarbeit informiert nach dem SuS-Rat die Lehrpersonen, die Schulleitung, das Sekretariat, das Hauswartsteam und den Schulrat mit einem Newsletter schriftlich über die aktuellen Themen.

  • Der SuS-Rat tagt ca. fünf Mal pro Jahr. Die Sitzungen finden während der Schulzeit statt, jeweils am gleichen Wochentag. An den Sitzungen nehmen beide Klassenvertreter teil, sie schreiben das Protokoll für die Information an die Klasse. Beide haben je ein Stimmrecht. Es gilt der Mehrheitsentscheid.

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Schulische Heilpädagogik (SHP)

Als Schule möchten wir es den Kindern, die in unserer Gemeinde wohnen ermöglichen, dass sie zur Beschulung in ihrem gewohnten Umfeld bleiben und sich entwickeln können. Die Integration geht jedoch nur so weit, wie dies möglich und erlaubt ist und dem Wohl des Kindes oder Jugendlichen dient. Die Alternative bildet die externe Platzierung an Sonderschulen.

Die Schulischen Heilpädagoginnen und Heilpädagogen an unserer Schule nutzen untenstehende Fördermöglichkeiten:

  • In der integrativen Förderung (IF) werden Kinder mit so genannten Schulschwierigkeiten im Lern- und/oder Verhaltensbereich, welche früher eine Klein- oder Sonderklasse besucht haben, integrativ in Regelklassen zusätzlich zur Klassenlehrperson von qualifiziertem Personal der schulischen Heilpädagogik (SHP) betreut.

  • In der integrativen Sonderschulung (IS) lernen Kinder mit und ohne Behinderungen in Regelklassen. Sie werden von zusätzlichen Fachpersonen mit heilpädagogischer Unterstützung begleitet und in der Integration begleitet.

  • Kinder mit ausgeprägten schulischen Fähigkeiten oder speziellen Begabungen in musischen, handwerklichen oder sozialen Bereichen finden wir in jeder Klasse. Diese gilt es zu erkennen und speziell zu fördern, dies im Rahmen der Regelklasse, in Gruppenangeboten oder einzeln. An unserer Schule werden die folgenden Formen der Begabungsförderung praktiziert:

    • zusätzliche, herausfordernde Arbeitsaufträge im Rahmen des Lehrplans

    • individuelle Aufgabenstellungen bei Freiarbeiten

    • Projektwochen mit Themen, die die unterschiedlichen Stärken der Kinder fördern

    • Pull-out-Programme, z.B. Känguru-Wettbewerb in Mathematik

Kontaktperson:
Florence Racine
Email


Deutsch als Zweitsprache (DaZ)

Der Unterricht in Deutsch als Zweitsprache (DaZ) ist ein Zusatzangebot für SchülerInnen mit nichtdeutscher Erstsprache. Im Zentrum des Unterrichts stehen einerseits die soziale und kulturelle Integration, andererseits der Erwerb der sprachlichen Kompetenzen (Produktiv: Sprechen, Schreiben sowie Rezeptiv: Lesen, Hören).


Gesundheitsförderung

An der Schule Giswil gibt es viele Angebote zur Bewegung und Ernährung. Durch Projekte und Anlässe werden Lebenskompetenzen gefördert. Wir sind seit 2014 Mitglied vom «schulnetz 21».